AppSalat: Must-Have-Apps für die Schule und die Uni
Für viele Eltern und Schüler begann vor einigen Wochen wieder die Schule oder die Uni ist bereits im vollen Gange. Probleme bei der Organisation der ganzen Pflichten, Abgaben und Termine im Homeschooling? Kein Problem! Im heutigen AppSalat haben wir Apps, die genau diese aus der Welt schaffen sollen. Für Eltern, Schüler und Studenten.
Things 3 für eure ToDos und Erinnerungen
Things 3 ist eine einfache ToDo-App, die es für das iPhone, das iPad, den Mac und die Apple Watch gibt. Tasks werden hier in Sektionen eingeordnet und jede Sektion kann zusätzlich noch weitere Projekte haben. Bei diesen Projekten wird auch ganz schön der Fortschritt der abgehakten Aufgaben angezeigt und optional lässt sich ein Fälligkeitsdatum hinterlegen. Projekte können außerdem mit Überschriften unterteilt werden.
Alle ToDos laden entweder im Heute-, Geplant-, Jederzeit- oder Irgendwann-Bereich – das ist von der hinterlegten Fälligkeit abhängig. Ein netter Bonus bei der iPad-Version ist, dass die Navigation durch die App ausschließlich mit der Tastatur stattfinden kann.
Things 3 findet man im App Store. Die iPhone- und Watch-Version kostet 10 Euro, die iPad-Variante 20 Euro und die Version für den Mac 50 Euro.
Runner-Up 1: Todoist
Eine etwas günstigere Alternative ist Todoist. Der Aufbau ist ähnelt Things ein wenig, allerdings gibt es einige wichtige Unterschiede.
Todoist geht mit Projekten ein wenig anders um. Hier gibt es kein Enddatum oder ähnliche Dinge, man kann sich ein Projekt wie einen Ordner vorstellen. Und ein Ordner kann noch dazu mehrere Unterordner haben. Weiters ist es möglich, dass man mit anderen Nutzern der App gemeinsam an Projekten arbeitet und die Aufgaben so aufteilt. Und für jedes Projekt kann man eine Kanban-Ansicht aktivieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass es auch eine Webversion, eine Android-App und eine Windows-App gibt.
Todoist steht kostenlos im App Store zum Download bereit. Das Abo, welches einige zusätzliche Funktionen freischaltet, kostet 36 Euro pro Jahr oder vier Euro pro Monat.
Runner-Up 2: Microsoft To Do
Ein kompakteres Paket bekommt man mit Microsoft To Do. Viele Teile der App kann man mit Funktionen der anderen beiden ToDo-Kandidaten vergleichen, so werden Tasks beispielsweise auch hier in Projekten organisiert, die man mit anderen Personen teilen kann. Der „Mein Tag“-Bereich ist aber einzigartig. Hier können ToDos angeheftet werden, die man an diesem Tag erledigen will und ein Fälligkeitsdatum irgendwann in der Zukunft haben.
Microsoft To Do gibt es kostenlos im App Store für das iPhone, das iPad und den Mac.
Runner-Up 3: Google Tasks
Die einfachste der vier Apps ist Google Tasks. Der Fokus liegt hier auf den einzelnen Listen (vergleichbar mit Projekten in Things 3), Bereiche, die zum Beispiel alle Aufgaben für den heutigen Tag anzeigen, integrierte Google nicht. Stattdessen arbeitet die App super mit Gmail oder dem Google Kalender zusammen. So werden Tasks auch im Google Kalender angezeigt.
Google Tasks kann man sich kostenlos aus dem App Store herunterladen. Eine Mac-App bietet Google nicht an.
Trello für das Organisieren in Teams
Trello ist eine App für das das Organisieren von Projekten. Man kann zu verschiedenen Projekten verschiedene Kanban-Boards erstellen. Bei Kanban-Boards gibt es zu mehreren Themen oder mehreren Stufen verschiedene Spalten, die mit Kärtchen (beziehungsweise Aufgaben) aufgefüllt werden. Und auch Trello eignet sich gut für die Zusammenarbeit mit anderen Personen.
Trello kann man kostenlos im App Store beziehen. Eine Premium-Version mit diversen Zusatzfunktionen kostet 9,99 US-Dollar pro Nutzer pro Monat.
Runner-Up: Notion
Die günstigere Alternative zu Trello ist ganz klar Notion. Notion kann aber nicht nur zur Projektverwaltung mit Kanbans und Listen verwendet werden, sondern auch als Notiz-Tool und Kalender. Die Möglichkeiten sind hier beinahe unbegrenzt, weshalb ihr Euch am besten einmal selber ein Bild von dem Programm macht.
Notion steht kostenlos im App Store als Download bereit. Die macOS-Variante findet man auf der Webseite des Dienstes. Außerdem gibt es eine Webversion.
Apple Notizen für alle eure Gedanken
Apple Notizen ist die „Einstiegsdroge“ in die Welt der Notiz-Apps. Apple verbesserte das Tool über die Jahre so, dass es in gewisser Hinsicht mit der Konkurrenz auf Augenhöhe mitspielen kann. Notizen kann alles, was man sich als einfacher User vorstellen kann: Text einfügen und formatieren, Bilder einsetzen, Textstellen verlinken und sogar das Kritzeln mit dem Apple Pencil geht ohne Probleme. Der einzige Nachteil bei der Verwendung mit dem Pencil ist, dass man nicht direkt zwischen dem Text schreiben kann. Und auch hier kann man mit anderen Personen zusammenarbeiten.
Apple Notizen ist gratis, da es auf allen Geräten von Apple bereits vorinstalliert ist. Sollte die App nicht auffindbar sein, ist eine Wiederherstellung über den App Store möglich.
Runner-Up 1: OneNote
Da es Notizen nur im Apple-Kosmos gibt, kommt man sehr schnell an seine Grenzen, wenn es bei der Arbeit über diese Geräte hinausgeht. Zum Glück gibt es OneNote. OneNote kommt mit ähnlichen Features wie Notizen. Allerdings ist es mehr mit anderen Microsoft-Diensten verwoben, so werden die Notizbücher direkt in OneNote abgelegt und für manche Menschen so vorteilhafter ist. Auch in OneNote kann man mit dem Pencil schreiben, sogar zwischen dem Text. Dafür ist die Handschrift mit der App nicht so schön wie in Notizen.
OneNote kann man kostenlos aus dem App Store herunterladen. Einige Funktionen erfordern ein Abonnement für Microsoft 365.
Runner-Up 2: GoodNotes/Notability
Hat man das Bedürfnis, hauptsächlich handschriftliche Notizen zu erstellen, empfehlen sich GoodNotes oder Notability. Beide Apps sind perfekt an den Apple Pencil angepasst, wodurch die Schrift in unseren Augen sogar noch besser als in Apple Notizen aussieht. In beiden Apps kann man auswählen, auf welcher Unterlage man schreiben möchte, wodurch für jeden Anwendungszweck etwas passendes dabei sein dürfte. Beide Programme gibt es auch für den Mac. In der Praxis erweist sich das als nützlich, wenn man die handgeschriebenen Zettel für eine größere Arbeit oder Recherche braucht. Und für die Abgabe beim Lehrer unterstützen die zwei Apps das Exportieren als PDF.
GoodNotes und Notability findet man im App Store. GoodNotes kostet 8,99 Euro, Notability kostet 9,99 Euro.
Fantastical für den digitalen Kalender
Nun braucht man nur noch eine App, mit der man seine Termine verwalten kann. Gute Erfahrungen haben wir hier mit Fantastical gemacht.
Ein klarer Bonus an Fantastical ist, dass so ziemlich jeder Kalender-Service unterstützt wird, den man sich nur vorstellen kann. Egal, ob es ein lokaler Kalender oder einer von der Microsoft-365-Adresse ist, Fantastical kann mit allen umgehen. Und wenn an einem Termin ein Link zu einer Videokonferenz angehängt ist, kann man direkt über Fantastical einsteigen. Nützlich ist zudem die Integration von diversen Task-Managern. So lassen sich zum Beispiel die Aufgaben aus Todoist und Apple Erinnerungen einbinden. Auch schlau: Wenn man am Wochenende eine Unternehmung plant, sieht man genau auf einen Blick, wie das Wetter wird.
Fantastical ist als kostenloser Download im App Store verfügbar. Für die Premium-Version werden rund 45 Euro pro Jahr fällig.
Runner-Up: Google Kalender/Apple Kalender
Ein komplett kostenloser Ersatz sind der Google Kalender und der bereits vorinstallierte Apple Kalender. Hier bekommt man die Basisfunktionen, die man sich von einer Kalender-App erwartet. Der einzige wirkliche Nachteil an der Ausführung von Google ist die fehlende Mac-App. Dafür gibt es aber eine Web-Version und eine stärkere Verbindung zu anderen Diensten von Google.
Den Google Kalender und den Apple Kalender gibt es kostenlos im App Store.
Slack für die Kommunikation
Für den Austausch untereinander im Team erwies sich Slack schon immer als eine gute Wahl. Die Kommunikation passiert in Channels, wobei jeder Channel für ein bestimmtes Thema steht. Alternativ bietet die App auch ein Direktnachrichten- und ein Gruppenfeature.
Slack kann kostenlos aus dem App Store geladen werden. Meistens sollte man mit dem kostenlosen Plan auskommen, ansonsten werden für das Abo 141 Euro pro Nutzer pro Jahr fällig.
Runner-Up: Discord
Benötigt man dann noch eine ordentliche (Video-)Telefonie-Funktion, ist man wahrscheinlich besser mit Discord beraten. Das, was einst ein Chat-Programm für Gamer war, wird nun für viele weitere Anwendungen eingesetzt, so auch in Schulen und Unis. Auch gibt es hier eine weitere Auswahl an Bots. Der restliche Aufbau ist fast so wie bei Slack.
Discord findet man kostenlos im App Store. Die Mac-Version muss man über die Webseite der Entwickler herunterladen.
MindNode für Mindmaps
Gerade größere Arbeiten und Projekte sollte man einmal gut durchspielen. Dafür eignet sich prima eine Mind-Map, welche sich ganz einfach mit MindNode erstellen lässt (unser App-Review). Das Werkzeug hat alles, womit man sich kreativ austoben kann, in der Hinsicht konnten wir in unserem Review nichts aussetzen.
MindNode gibt es auch für den Mac.
MindNode bekommt ihr im App Store für das iPhone, das iPad und den Mac. Ein jährliches Abonnement, das für einen Großteil der Features vorausgesetzt wird, kostet 20 Euro.
Welche Apps verwendet ihr oder eure Kinder in der Schule oder in der Uni? Lasst uns gerne in den Kommentaren darüber diskutieren.
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6 Kommentare zu dem Artikel "AppSalat: Must-Have-Apps für die Schule und die Uni"
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klauss 2. Oktober 2020 um 23:19 Uhr ·Wie wäre es mit einer Liste, die der DSGVO entspricht?
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wege 3. Oktober 2020 um 04:54 Uhr ·DGSVO? Sind da nur sehr wenige, weil Clouds dahinter stehen, die nicht in Europa oder Deutschland stehen. Einbindung in private Serversysteme haben nur Apple Kalender, wenn man einen eigenen eMailServer hat noch Notizen. DS wars von den genannten dann schon. IServ und Logineo sind DGSVO und größtenteils die Uni- und Hochschulnetze.
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apfelfreund 4. Oktober 2020 um 10:41 Uhr ·Die Sicherstellung der Privatsphäre und Regeln der DSGVO ist ein grundsätzlicher Kritikpunkt. Anderseits muss man bei grundsätzlichen Bedenken konsequenterweise auf den Einsatz von Smartphone, Tablet und Co verzichten. Microsoft hat inzwischen Rechenzentren in Deutschland um den DSGVO Vorgaben gerecht zu werden. Google sammelt hemmungslos und das Geschäftsmodell baut auf Werbung, dort wäre ich ehr vorsichtig, gleiches wie bei Facebook Sicher ist auch Apple an den Nutzerdaten interessiert, aber Apple verdient sein Geld mit dem Appstore und gut designten Geräten /-r Software, d.h. Der Grund zu Vertrauen ist da eher gegeben. Was die kleineren Firme mit den Daten tun, muss man sich leider erst in den AGB und Datenschutzbestimmungen anlesen. Solange man für Minderjährige die Verantwortung trägt, sollte man sich dieser Frage aus meiner Sicht unbedingt annehmen., da gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. Zu Eurer Frage „Welche App nutzt Ihr / Eure Kinder …“: Der Versuch einer derartigen Liste ist lobenswert, aber ohne weitere Kriterien zur Auswahl sicher nicht zielführend. Ein Kriterium für mich wäre z.B. die Möglichkeit der weitestgehend papierlosen und schnellen Bearbeitung, Ihr habt GoodNotes in dr Liste, da sehe und nutze ich z.B. Noteshelf, da dort die Stifteingabe wesentlich besser funktioniert. OeNote ist nett, aber dort gibt es z.B. z.Z. Überhaupt keine Schrifterkennung unter IOS (im Gegensatz zu Windows). Das bringt mich auch zur Plattformuntersützung al Kriterium. Wer am PC arbeiten muss (ja so etwas soll es noch geben) und IOS Geräte nutzt, der will vielleicht übergreifend seine Aufgaben / Task / Projekte im Blick behalten. Als tasplaner sehe ich dort MLO („My Life Organized“) ist Universalwerkzeug, Als MindManager ist MindNote ok, da gibt es auf IOS und PC zumindest noch Xmind zu erwähnen, MindManager von MindJet / Corel ist unter IOS leider ein Witz. … Da liese sich noch viel schreiben.
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ole 5. Oktober 2020 um 07:30 Uhr ·Den Dreck könnte ich Euch gerne sparen. Diese App Salat Kacke hat mich in der Vergangenheit bereits fast dazu gebracht Apfelpage den Rücken zu kehren. Das braucht kein Mensch, also schafft es schnell wieder ab!
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ole 5. Oktober 2020 um 07:31 Uhr ·Den Dreck könnte Ihr Euch gerne sparen. Diese App Salat Kacke hat mich in der Vergangenheit bereits fast dazu gebracht Apfelpage den Rücken zu kehren. Das braucht kein Mensch, also schafft es schnell wieder ab!
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