Sieben Prozent im Minus: Apple-Aktie reagiert auf Trump-Zölle
Donald Trump schickt sich an, eine protektionistischere Handelspolitik voranzutreiben. Davon profitieren sollen in erster Linie heimische Unternehmen wie Apple. Als Reaktion auf die Ankündigung verlor AAPL nachbörslich sieben Prozent.
Das liegt unter anderem daran, dass die nun angekündigten Zölle Apples Lieferkette hart treffen. Auf einer Pressekonferenz gab die Trump-Administration bekannt, dass auch in China, Indien, Malaysia und Vietnam gefertigte Produkte mit einem Basiszoll von 10 Prozent belegt werden. All diese Länder spielen eine entscheidende Rolle in Apples Lieferkette.
Weitere Zölle: Anleger wohl pessimistisch
Der Basiszoll tritt ab dem 05. April in Kraft, die Anleger sind bereits in Alarmbereitschaft. Bereits im Januar hatte US-Präsident Trump Zölle gegen einzelne Staaten ausgesprochen, für Apple-Produkte ergeben sich horrende Summen.
Besonders hart trifft es das iPhone, welches überwiegend in China gefertigt wird. Bis zu 54 Prozent betragen die Strafzölle, die Trump gegen in China gefertigte Produkte erhebt. In Vietnam produziert Apple die AirPods, MacBooks und Apple Watches. Auf sämtliche Importe aus dem Land erheben die USA einen Zollsatz von 46 Prozent. Apple-Zulieferer in Indien und Malaysia müssen mit Zollsätzen von 26 und 24 Prozent rechnen.
Trump hofft, mit Strafzöllen die Produktion in die USA verlagern zu können. Als Kompensation für die erhöhten Produktionspreise bleibt Apple nur ein höherer Verkaufspreis seiner Produkte oder Abstriche der eigenen Marge hinzunehmen. Beide Optionen gefallen Anlegern wohl nicht: Im nachbörslichen Handel des gestrigen Mittwochs verlor das Wertpapier mit dem Kürzel AAPL über sieben Prozent.
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6 Kommentare zu dem Artikel "Sieben Prozent im Minus: Apple-Aktie reagiert auf Trump-Zölle"
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John Doe 3. April 2025 um 09:20 Uhr ·Die werden noch weiter fallen und nicht nur wegen den Zöllen….
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Gast1 3. April 2025 um 12:23 Uhr ·Du meinst weil du oder der Deutsche Verbraucher jetzt protestiert und keine Apple Produkte mehr kauft und wir den USA mal zeigen wo der Hammer hängt ? Na das wird lustig , sehe mir das von weit weg an wie die EU den Abgang macht. Es gibt Länder die sollte man nicht zum Feind haben , mit zwei von dreien hat es schon geklappt . Russland und China hat man schon vor das Knie getreten , jetzt noch die USA und dazu noch BRICS die sich in Position bringen. Packt schon mal die Koffer !
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auch dafür 3. April 2025 um 12:32 Uhr ·Wenn man als Werkzeug nur einen Hammer hat, kann man das so banalisiert darstellen.
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Gast1 3. April 2025 um 13:08 Uhr ·Na ja , banal ist das nicht nur die Wahrheit ganz banal eben. Trump hat die selben Probleme wie Europa , viel zu hohe Steuern und zu viel Bürokratie im Land , viel zu viel. Das will er deutlich senken und dafür braucht er Geld. Im Gegensatz dazu haben wir Deutschland die das Problem mit noch mehr Steuern , Bürokratie und Schulden bekämpfen.
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DOG 3. April 2025 um 22:37 Uhr ·Hoffe er kackt mal so richtig der EU in die Schüssel 👍
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Terfaw 3. April 2025 um 23:44 Uhr ·Ich habe mein letzte Apple Produkt gekauft – Hoffe das viele auch so handeln
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