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Yahoo schafft traditionelle Passwort-Eingabe in den USA ab

In den USA führt Yahoo ein neues Passwort-System ein, welches bald das traditionelle Passwort ersetzen könnte. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Passwort-on-Demand-Dienst, der komplett ohne ein zu merkendes Kennwort auskommt.

Das Ganze funktioniert ähnlich wie eine 2-Faktor-Authentifizierung. Bei der Registrierung gebt ihr einfach eine Handynummer an und sobald ihr euch in den Dienst einloggen wollt oder müsst, dann bekommt ihr automatisch eine SMS an euer Handy geschickt. In dieser befindet sich ein Schlüssel, den ihr zum Login nutzen könnt.

Aktuell ist dieses Feature nur Kunden in den USA vorbehalten, denkbar ist aber, dass es Yahoo bei einem erfolgreichen Test auch auf andere Länder ausweiten wird. Anwender in den Staaten können jetzt schon auf das neue System umstellen.

Großer Vorteil ist, dass ihr euer Passwort nicht mehr vergessen könnt und gleichzeitig, dass euer Passwort auch nicht gestohlen werden kann, da es eben kein Passwort mehr gibt. Eine Handymitführpflicht ist aber inklusive und stetiger Empfang muss vorausgesetzt sein.

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Marcel
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12 Kommentare zu dem Artikel "Yahoo schafft traditionelle Passwort-Eingabe in den USA ab"

  1. Crossbow 16. März 2015 um 13:23 Uhr ·
    Was ein Quatsch…
    iLike 17
    • Sunny 16. März 2015 um 15:08 Uhr ·
      Quatsch, weil du es nicht verstehst? Passwörter sind nur von Nutzen, wenn man sie regelmäßig ändert und nicht auch noch überall die selben benutzt. Wie oft werden im Netz ganze Datensätze abgefischt, da brauchen die Diebe nur die Daten bei diversen Diensten antreten und es wird genug geben, die der Einfachheit halber alles schön gleich hat. Die Idee ist eine Möglichkeit, die Menschen zu etwas weniger Faulheit im Bezug auf Passwörter zu verleiten.
      iLike 18
      • Segafrefo 16. März 2015 um 15:59 Uhr ·
        das heisst bei jedem Email Abruf über Email Programm auch neues pw? Macht keinen Sinn – nur bei web login
        iLike 0
      • Sunny 16. März 2015 um 17:42 Uhr ·
        Soweit ich das auf anderen Informationsquellen gelesen habe, ist es erstmal ein kann und ein Test.
        iLike 0
  2. roffl 16. März 2015 um 13:36 Uhr ·
    Dauert viel länger als einfach das Passwort einzugeben.
    iLike 9
  3. Koala 16. März 2015 um 14:04 Uhr ·
    Ach was !!! … Da ist natürlich auch ein Weg an die Nr der User zu kommen … bekommt y sicher wieder sau viel $$$ Unterstützung … von „den anderen“ die mithören WOLLEN … Sorry müssen … Um was gaaanz gaaanz schlimmes zu verhindern … Blabla … So läufts !!!
    iLike 5
    • lol 16. März 2015 um 14:20 Uhr ·
      Wow was geht bei dir
      iLike 24
      • Jay Menno 16. März 2015 um 19:23 Uhr ·
        Theatralik
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  4. Pepé 16. März 2015 um 22:53 Uhr ·
    Finde Koala hat Recht! So bekommt man nicht nur eine Handynr., sondern weiß auch gleich wo der Empfänger ist.
    iLike 2
    • Chlorum 17. März 2015 um 06:35 Uhr ·
      weis ja so sonst keiner :-)
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  5. MA 17. März 2015 um 07:22 Uhr ·
    Aber wenn die Hacker dein Handy hacken dann haben Sie Zugang zu allem richtig??
    iLike 1
  6. cheko 17. März 2015 um 09:27 Uhr ·
    Finde das ganze nicht wirklich einer Revolution in Sachen Sicherheit sondern eher ein Rückschritt, da man so faktisch immer Zugriff auf das Passwort eines Users haben könnte wenn man Zugriff auf die (nicht gesicherte) SMS Benachrichtung hat. Wer sich in diesem Bereich auskennt weiß, dass es diverse Möglichkeiten gibt, SMS abzufangen, sowie Trojaner usw. auf einem Smartphone zu installieren. Ausserdem könnten die generieten Zugangscodes auch ermittelt werden, wenn man die zugrundeliegenden Methoden kennt. Und wenn man dann mal an das Passwort gekommen ist, kann man Daten ändern (z.B. Handynummer usw.) oder einfach sich simultan mit dem Zugang anmelden, wie der User auch. Wenn man nicht mal selber für seine Sicherheit sorgen kann und sich ein vernünftiges Passwort aussucht, der hat es meiner Meinung auch nicht verdient, Schutz für seine Daten zu verlangen. Das wäre wie wenn ich meine Haustüre offen lassen und mich dann beschwere, wenn fremde Leute bei mir reinspazieren und Sachen mitnehmen oder machen was sie wollen. Und Yahoo ist ein amerikanischer Dienst. (Fast) alle gängigen amerikanischen EMail Dienste müssen Ihre Zugänge offen legen, falls die Behörden das wollen. Nach dem 11 September ist nach entsprechenden Gesetzesänderungen dies sogar noch leichter.. Was hier vermeintlich als besseres Sicherheitskonzept angepriesen wird, ist für den Laien erstmal eine Verführung, aber seid gewiss, dass hier der nächste Skandal nicht lange warten lässt…
    iLike 1

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