{"id":126301,"date":"2021-11-05T20:25:50","date_gmt":"2021-11-05T19:25:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.apfelpage.de\/?p=126301"},"modified":"2021-11-05T20:08:29","modified_gmt":"2021-11-05T19:08:29","slug":"entscheidung-war-politisch-apples-seltsame-argumentation-gegen-wettbewerbsstrafe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.apfelpage.de\/news\/entscheidung-war-politisch-apples-seltsame-argumentation-gegen-wettbewerbsstrafe\/","title":{"rendered":"War politisch motiviert: Apples seltsame Argumentation gegen Wettbewerbsstrafe"},"content":{"rendered":"
Apple wirft der franz\u00f6sischen Wettbewerbsaufsicht vor, mit einer Milliardenstrafe haupts\u00e4chlich ein politisches Statement setzen zu wollen. Diese hatte die Geldbu\u00dfe gegen Apple verh\u00e4ngt, nachdem sie zu der Ansicht gekommen war, dass Apple den Wettbewerb zwischen Wiederverk\u00e4ufern von Apple-Produkten durch erpresserische Taktiken habe einschr\u00e4nken wollen. Die Verteidigung von Apple wirkt angesichts der Klarheit der Vorw\u00fcrfe aus Frankreich blass.<\/strong><\/p>\n Apple hat seine Verteidigung gegen eine Entscheidung der franz\u00f6sischen Wettbewerbsaufsicht vorgebracht. Diese hatte vergangenes Jahr eine rekordverd\u00e4chtige Strafe in H\u00f6he von 1,1 Milliarden Euro gegen Apple verh\u00e4ngt.<\/p>\n Der Grund: Die Beh\u00f6rde sah es als erwiesen an, dass Apple den Wettbewerb unter Verk\u00e4ufern und Einzelh\u00e4ndlern, die Apple-Produkte f\u00fchren, massiv beeinflusst hatte. Indem man Unternehmen, die Apples Preisempfehlungen unterbieten wollten, den Ankauf von Gro\u00dfhandelsbest\u00e4nden verweigert hatte, habe Apple f\u00fcr eine Art de facto-Preisabsprache bei Apple-Produkten gesorgt, so die Beh\u00f6rde. Wer nicht Apples Preise verlangt, bekommt keine Lieferungen mehr, so soll Apple zum Nachteil des Kunden auf dem franz\u00f6sischen Markt gewirkt haben.<\/p>\n W\u00e4hrend diese Anschuldigung recht klar ist, wirkt die Verteidigung, vorgetragen von Apples Unternehmensanw\u00e4ltin Melanie Thill-Tayara, wenig stichhaltig. Der Beh\u00f6rde sei es haupts\u00e4chlich darum gegangen, einen prominenten Schlag gegen einen GAFA zu f\u00fchren, damit gemeint sind die vier Tech-Giganten Google, Apple, Facebook und Amazon. Einzig um zu zeigen, dass man es auch mit Big Tech-Konzernen aufnehmen k\u00f6nne, habe die Autorit\u00e9 de la Concurrence eine v\u00f6llig \u00fcberzogene Strafzahlung verh\u00e4ngt, schreibt<\/a> die Agentur Bloomberg. Ob das Pariser Berufungsgericht auf diese Argumentation einsteigt, ist denkbar zweifelhaft. Schon ein US-Gericht w\u00fcrde wahrscheinlich mit Skepsis auf diese Rhetorik reagieren, dass ein Pariser Gericht dem Vorwurf der politischen Entscheidungsfindung einer franz\u00f6sischen Beh\u00f6rde folgt, ist kaum wahrscheinlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Apple wirft der franz\u00f6sischen Wettbewerbsaufsicht vor, mit einer Milliardenstrafe haupts\u00e4chlich ein politisches Statement setzen zu wollen. Diese hatte die Geldbu\u00dfe gegen Apple verh\u00e4ngt, nachdem sie zu der Ansicht gekommen war, dass Apple den Wettbewerb zwischen Wiederverk\u00e4ufern von Apple-Produkten durch erpresserische Taktiken habe einschr\u00e4nken wollen. Die Verteidigung von Apple wirkt angesichts der Klarheit der Vorw\u00fcrfe aus … Weiterlesen …<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":68,"featured_media":87825,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[3],"tags":[7476],"appful":[],"class_list":["post-126301","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-apple","tag-politik"],"jetpack_publicize_connections":[],"yoast_head":"\nApple bringt seltsame Verteidigung vor<\/h2>\n