{"id":71782,"date":"2016-06-09T09:23:06","date_gmt":"2016-06-09T07:23:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.apfelpage.de\/?p=71782"},"modified":"2016-06-09T08:48:24","modified_gmt":"2016-06-09T06:48:24","slug":"der-app-store-2-0-oder-wie-abos-das-grosse-geschaeft-versprechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.apfelpage.de\/news\/der-app-store-2-0-oder-wie-abos-das-grosse-geschaeft-versprechen\/","title":{"rendered":"Der App Store 2.0 – oder wie Abos das gro\u00dfe Gesch\u00e4ft versprechen"},"content":{"rendered":"
Apples gestern verk\u00fcndete<\/a> \u00c4nderungen f\u00fcr den App Store wurden sehr lange herbeigesehnt – allerdings nicht nur von den Entwicklern, die laut \u00fcber die Begrenztheit des digitalen Ladens geklagt hatten, sondern vor allem auch von Apple. Denn es winkt das gro\u00dfe Gesch\u00e4ft.<\/strong><\/p>\n Zehn Euro f\u00fcr das Musik-Streaming, nochmal einen Zehner f\u00fcr den Video-Dienst, ein paar Euro f\u00fcr die Cloud – und dann noch etwas, um das t\u00e4gliche Nachrichtenblatt lesen zu k\u00f6nnen. Alleine die Ansammlung digitaler Abonnements wird f\u00fcr den Nutzer immer un\u00fcbersichtlicher. Und da kommen noch die ohnehin monatlich f\u00e4lligen Geb\u00fchren – etwa in Form des Handyvertrages – hinzu. Der digitale Abo-Wahnsinn nimme kein Ende – im Gegenteil. Jetzt ebnet auch Apple den Weg daf\u00fcr, dass Entwickler k\u00fcnftig wirklich alles in Form eines Abos anbieten k\u00f6nnen.<\/p>\n Und das kann sich ganz sch\u00f6n summieren. Was am Anfang nach einer kleinen Ank\u00fcndigung klingt, wird sich schnell zu einer gro\u00dfen Nummer entwickeln. Aus Sicht der Nutzer wird sich einiges tun m\u00fcssen: Einen Online-Multiplayer k\u00fcnftig nicht mehr mit einem Einmalpreis zu bezahlen, sondern mit einer kleinen, monatlichen Summe? Gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Bisher standen die In-App-Abos lediglich f\u00fcr einzelne Kategorien, beispielsweise im Bereich der Dating-Apps zur Verf\u00fcgung, k\u00fcnftig d\u00fcrfen das alle Entwickler in ihr Monetarisierungs-Konzept einplanen. F\u00fcr den Nutzer hei\u00dft das, dass es schnell \u00e4u\u00dferst un\u00fcbersichtlich werden kann. W\u00e4hrend es bisher mit einem Einmalkauf getan war, befindet man sich k\u00fcnftig in einem Abo. Hier den \u00dcberblick zu bewahren, bedarf einer sauberen und unkomplizierten Darstellung seitens Apple im App Store. Dies werden wir dann hoffentlich mit iOS 10 auch erleben. <\/p>\n Die andere Seite der Medaille: nun k\u00f6nnen endlich insbesondere Indie-Entwickler ihre Projekte mithilfe des Abos anst\u00e4ndiger finanzieren. Es muss nicht einmal ein hoher Preis sein, der regelm\u00e4\u00dfig f\u00e4llig wird – besser als die teilweise verheerend niedrigen Einmalpreise ist es allemal. In Verbindung mit dem Versprechen von regelm\u00e4\u00dfigen Updates der App erh\u00e4lt der Kunde so eine Art Flatrate, wie sie bisher nie m\u00f6glich geworden ist. Faire Bezahlung, daf\u00fcr teurer?<\/p>\n Mithilfe des abgestuften Provisionsmodells – im zweiten Jahr zieht Apple nur noch 15 Prozent der Einnahmen in die eigene Tasche – versucht Cupertino die Entwickler zu dem Abo-Modell zu motivieren. Logisch, immerhin springt effektiv dann auch f\u00fcr Apple mehr Geld raus. In Zeiten von schw\u00e4chelnden Hardware-Verk\u00e4ufen kann man so die vorhandene Kundschaft durchaus sinnvoll zu Geld machen. Und wenn auch Entwickler bessere Ums\u00e4tze machen, dann sind sie eher geneigt, eventuell in die neue Werbung in den Suchanzeigen zu investieren…<\/p>\n Bleibt zu hoffen, dass Apple bei all den Monetarisierungsm\u00f6glichkeiten nicht vergisst, welche Baustellen<\/a> im App Store – vor allem aber auch im Mac App Store noch anzugehen sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Apples gestern verk\u00fcndete \u00c4nderungen f\u00fcr den App Store wurden sehr lange herbeigesehnt – allerdings nicht nur von den Entwicklern, die laut \u00fcber die Begrenztheit des digitalen Ladens geklagt hatten, sondern vor allem auch von Apple. Denn es winkt das gro\u00dfe Gesch\u00e4ft. Zehn Euro f\u00fcr das Musik-Streaming, nochmal einen Zehner f\u00fcr den Video-Dienst, ein paar Euro … Weiterlesen …<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":48918,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[7],"tags":[],"appful":[],"class_list":["post-71782","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-appvorstellungen"],"jetpack_publicize_connections":[],"yoast_head":"\n<\/p>\n
„Der Euro im Monat schadet doch nicht“<\/h2>\n
Auch f\u00fcr Apple eine Goldgrube.<\/h2>\n
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