{"id":73681,"date":"2016-09-04T14:20:09","date_gmt":"2016-09-04T12:20:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.apfelpage.de\/?p=73681"},"modified":"2017-06-09T19:25:13","modified_gmt":"2017-06-09T17:25:13","slug":"was-wir-vom-iphone-7-erwarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.apfelpage.de\/news\/was-wir-vom-iphone-7-erwarten\/","title":{"rendered":"Was wir vom iPhone 7 erwarten"},"content":{"rendered":"
Der Updatezyklus ist beim iPhone seit Jahren auf 12 Monate festgesetzt und auch dieses Jahr wird der September wieder eine neue iPhone-Generation f\u00fcr uns bereithalten. Seit dem Release des iPhone 6s gibt es Ger\u00fcchte \u00fcber dessen Nachfolger – manches davon ist relevant und vieles andere davon reinster Humbug. Es wird Zeit einmal aufzur\u00e4umen und eine plausible Erwartung zum kommenden iPhone 7 abzugeben.<\/p>\n
Klar ist, dass uns das iPhone 7 designtechnisch nicht \u00fcberraschen wird. Apple setzt in diesem Jahr zum dritten Mal auf das gleiche Geh\u00e4usedesign und das ist ansich gar nicht so verkehrt. Das Unibodygeh\u00e4use des iPhone 7 wird aus Aluminium sein, scheinbar auch nach hinten abgerundet und ist damit identisch mit dem des iPhone 6s.\u00a0 Ein iPhone 7 wird demnach sehr vertraut in der Hand liegen. Apple verfeinert in diesem Jahr dennoch das Design, in dem sie die querverlaufenden Antennenstreifen auf der R\u00fcckseite entfernen. Man beschr\u00e4nkt sich bei der n\u00e4chsten iPhone-Generation auf\u00a0 die \u00fcber die obere und untere Kannte verlaufenden Antennen. Diese Ver\u00e4nderung k\u00f6nnte eine Technologie erm\u00f6glichen, die man auch beim 12″ MacBook einsetzt, denn dort sind Antennen direkt im Geh\u00e4use eingelassen. Auch farbtechnisch \u00e4ndert Apple in diesem Jahr etwas an seinem Smartphone, denn das iPhone 7 wird es in wahrscheinlich f\u00fcnf Farben geben – Wei\u00df, Spaceblack, Spacegrau, Gold und Ros\u00e9gold. Mit Spaceblack macht Apple das iPhone dieses Jahr wieder schw\u00e4rzer als je und setzt damit ein Kaufargument fest. \u00c4u\u00dferlich wird man ein iPhone 6s nicht direkt von einem iPhone 7 unterscheiden k\u00f6nnen, au\u00dfer man schaut genauer hin – dazu in den unteren Abschnitten mehr. Nimmt man das iPhone 7 in die Hand, wird man aber bemerken k\u00f6nnen, dass es im Vergleich zu seinem direkten Vorg\u00e4nger ca. 1 mm d\u00fcnner ist.<\/p>\n
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Irgendeine Verbindung ben\u00f6tigt man immer –\u00a0 entweder kabelgebunden oder kabellos. Man m\u00f6chte Kabel aber weitgehendst verbannen und sich im Notfall nur noch auf ein Kabel beschr\u00e4nken. Das funktioniert bei einem Ger\u00e4t wie dem 12″ MacBook und wird es auch bei einem iPhone 7 in diesem Jahr. Das neue iPhone wird sich auf einen Anschluss beschr\u00e4nken und dieser nennt sich Lightning. Dass Lightning mehr als nur ein Anschluss ist<\/a>, wissen wir bereits. Dieser Port ist nicht nur zum Laden vorhanden, sondern auch zur Daten\u00fcbertragung. In diesem Jahr wird dadurch ein schon vorhandenes MFI-Programm wachger\u00fcttelt, denn Kopfh\u00f6rerhersteller sollten k\u00fcnftig mehr Kopfh\u00f6rer mit Lightninganschluss konzipieren. Der Lightningport dient uns ab diesem Jahr als einzige M\u00f6glichkeit, um Kopfh\u00f6rer kabelgebunden an das iOS-Ger\u00e4t anschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen an diesem Punkt nicht \u00fcber die Relevanz dieses Vorgehens streiten, denn Apple wird es so oder so durchziehen. Der Nutzer wird EarPods mit Lightninganschluss im Lieferumfang des iPhone 7 vorfinden. Grund daf\u00fcr ist Apple Music, denn nat\u00fcrlich soll der Kunde nach dem Kauf barrierefrei diesen Dienst nutzen k\u00f6nnen und sich nicht erst Gedanken \u00fcber einen Kopfh\u00f6rerkauf machen m\u00fcssen. Vermutlich wird Apple aber auch neue, kabellose Kopfh\u00f6rer auf der Keynote am 7. September zeigen. Diese k\u00f6nnten sich AirPods nennen, \u00fcber eine eigens entwickelte Bluetoothtechnologie verf\u00fcgen und damit ein lange Akkulaufzeit aufweisen. Auch die aufgekaufte Beats-Reihe k\u00f6nnte passend dazu aufgefrischt werden und sich an diese Thematik kn\u00fcpfen. Wer seine bestehenden Kopfh\u00f6rer verwenden m\u00f6chte, findet einen Adapter von Lightning auf Klinke im Lieferumfang vor, denn Apple m\u00f6chte bei diesem Anschlusswandel niemanden ver\u00e4rgern und damit die Chance zum Benutzen der eigenen Kopfh\u00f6rer geben.<\/p>\n Der Lightninganschluss k\u00f6nnte dieses Jahr aber noch etwas mehr mit sich bringen und das Zauberwort nennt sich „Schnellladetechnik“. Noch immer herrscht eine Akkukalypse<\/a> und ich wiederhole mich gern, wenn ich sage, dass ein iPhone nach 9 Stunden leer sein darf, es aber auch in 30 Minuten wieder zu 100% geladen sein sollte. Dieses Jahr k\u00f6nnte es mit dem iPhone 7 soweit sein, dass sich ein iPhone endlich schnell aufladen l\u00e4sst und dadurch eine allgemeine Benutzerverbesserung zu erkennen w\u00e4re. Unsicher ist man sich noch beim kabellosen Aufladen. Zwar m\u00f6chte Apple Kabel wirklich obsolet machen, ob aber ein iPhone 7 eine kabellose Ladetechnik erhalten wird, ist unklar. Falls das iPhone 7 dennoch eine induktive Ladetechnik bereith\u00e4lt, w\u00e4re es interessant zu sehen, ob Apple auf den Qi-Standard oder auf einen hauseigenen Standard setzt.<\/p>\n Eine Verbindung gibt es auch zum Internet und diese wird bei iOS-Ger\u00e4ten schon immer kabellos erreicht. Intel k\u00f6nnte dieses Jahr zum ersten Mal einen Chip f\u00fcr das iPhone bereitstellen und damit Qualcomm vom Thron schubsen. Der neue LTE-Chip im iPhone 7 kommt dieses Jahr sch\u00e4tzungsweise von Intel und unterst\u00fctzt neben UMTS mit DC-HSPA+ auch LTE in bis zu 29 B\u00e4ndern. Durch Cat-10 werden Daten\u00fcbertragungsraten von bis zu 450 MBit\/s (LTE-Advanced) erm\u00f6glicht. Im Bereich WiFi wird es dieses Jahr keine gro\u00dfen Neuerungen geben – Apple k\u00f6nnte hier dennoch auf eine neue MIMO-Technologie setzten. Bluetooth w\u00e4re ebenfalls ein Thema, denn das iPhone 7 k\u00f6nnte mit der Version 5.0 aufwarten, welche eine doppelte Reichweite und eine vierfach schnellere \u00dcbertragung erm\u00f6glicht. Dies w\u00fcrde auch einer Apple Watch 2 zu Gute kommen, die weiterhin an eine iPhone-Anbindung setzen wird.<\/p>\n Das Multitouch-Display ist das wichtigste Bedienungselement. Es wei\u00df nicht nur, ob man nun tippt oder dr\u00fcckt, sondern auch wie fest und mit wie vielen Fingern. Dieses Jahr wird sich daran nicht viel \u00e4ndern – aber das Display selbst. Es erbt die TrueTone-Displaytechnik vom iPad Pro und passt sich somit automatisch an die Farbtemperatur der Au\u00dfenwelt an. Das macht die Lesbarkeit angenehmer und zwar unabh\u00e4ngig vom Aufenthaltsort.<\/p>\n Auch die Kamera gilt als Sensorik. Beim 4,7″ iPhone wird die Kameralinse etwas gr\u00f6\u00dfer, erlaubt damit einen gr\u00f6\u00dferen Lichteinfall und dadurch eine bessere Belichtung und h\u00f6here Tiefensch\u00e4rfe der Bilder. Um genau zu sein, soll das iPhone 7 einen 1\/2.6″ Sensor mit einer \u0192\/1.9 Blende haben – es bleibt allerdings bei 12 Megapixeln. Das 5,5″ iPhone wird hingegen auf eine Dual-Kamera setzen. Diese k\u00f6nnte zwei Fotos zum gleichen Zeitpunkt aufnehmen und damit eine wesentlich h\u00f6here Tiefensch\u00e4rfe, einen Weitwinkel und einen optischen Zoom erm\u00f6glichen. Auch diese beiden Sensoren werden auf einen Kameraensor mit 12 Megapixel setzen. Nach derzeitigen Informationen soll es sich um zwei 1\/3″ Sensoren mit einer\u00a0 \u0192\/1.9 Blende handeln. Beide iPhone-Gr\u00f6\u00dfen werden dieses Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit eine optische Bildstabilisierung besitzen – zuvor war diese Funktion exklusiv f\u00fcr das Plus-Modell verf\u00fcgbar. Der Blitz soll bei beiden Gr\u00f6\u00dfen eine Verbesserung erfahren, da die bisherigen zwei LED’s auf vier LED’s hochgesetzt werden. Funktionell kann der Blitz dadurch nun warmes oder kaltes Blitzlicht von sich geben und verbessert somit den TrueTone-Flash. \u00dcber Verbesserungen der FaceTime-Kamera m\u00fcssen wir nich gro\u00df reden, denn diese wurde erst mit dem iPhone 6s aufgewertet und sollte erst 2017 eine erneute Verbesserung erleben.<\/p>\n Der Homebutton ist schon immer Kernfunktion der iPhone-Bedienung und an sehr viele Punkte gekn\u00fcpft. Angeblich m\u00f6chte Apple diesen Knopf mit dem 2017-Modell g\u00e4nzlich entfernen – wie auch immer sie sich das genau vorgestellt haben. Fraglich ist, ob dann derzeitige Vermutungen \u00fcber einen Touch-ID-Sensor mit ForceTouch-Technologie sinnvoll erscheinen. Apple m\u00f6chte den mechanischen Knopf im iPhone 7 scheinbar durch eine neue Variante ersetzen. Dieser w\u00fcrde dann, wie bei derzeitigen MacBook-Modellen, nur noch per Taptic-Engine eine Mechanik simulieren und k\u00f6nnte damit auch keinen mechanischen Verschlei\u00df mehr aufweisen. Logisch klingt dieser Wandel allemal, aber nicht wenn man Ger\u00fcchten glaubt, dass Apple diesen Knopf in einem Jahr g\u00e4nzlich obsolet machen m\u00f6chte. Ich tendiere daher dazu, dass Apple den Touch-ID-Sensor dieses Jahr gegen eine nichtmechanische Variante ersetzt, das Know-How der Taptic-Engine ausnutzt, 2017 an dieser Denkweise festhalten wird und die n\u00e4chsten Jahre weiterhin jedes iPhone einen Homebutton mit Touch-ID-Sensor in Verbund mit der Taptic-Engine vorweisen wird.<\/p>\n Der Wegfall des Klinkenanschluss hat mehrere Auswirkungen. Er beschr\u00e4nkt das Ger\u00e4t auf den Lightninganschluss, l\u00e4sst das Design ver\u00e4ndern, spart Platz im Inneren, kann dadurch f\u00fcr Stereolautsprecher sorgen und zeitgleich das Ger\u00e4t wasserdicht machen. Um genau zu sein wir das iPhone 7 mit der Kennung IPX7 aufschlagen, was das Ger\u00e4t, bei einem Wasserdruck von einem Meter unter Wasser und einer maximalen Dauer von 30 Minuten, erstmals wasserdicht macht. Wir wissen mittlerweile, dass sich ein 9,7″ iPad Pro zehnmal besser als ein iPad Air 2 anh\u00f6rt – der Grund sind die vier statt zwei Lautsprecher. Das iPhone 7 erh\u00e4lt dieses Jahr zwei statt einen Lautsprecher. Dieser Wandel l\u00e4sst den teilweise blechern klingenden Lautsprecher vergessen und den Ton vom iPhone endlich klangvoll und hochwertiger konsumieren. Dass Apple dazu in der Lage ist, in d\u00fcnne Ger\u00e4te perfekt klingende Lautsprecher zu verbauen, zeigt schon das erw\u00e4hnte 9,7″ iPad Pro und auch ein 12″ MacBook.<\/p>\n Der neue Prozessor wird A10 hei\u00dfen und – wie k\u00f6nnte es auch anders sein – doppelt so schnell und doppelt so effizient als sein Vorg\u00e4nger sein. Grund daf\u00fcr ist die 10-Nanometerfertigung und die Taktun mit\u00a02.4GHz. Das ist eine enorme Leistungssteigerung, wenn man bedenkt, dass ein 6s mit 1,85GHz arbeitet und allein dieses Ger\u00e4t wirklich schon nicht langsam ist. Daneben arbeitet ein M10-Coprozessor, der ebenfalls in diese Kerbe schlagen wird. Fertiger wird TSMC sein und damit ist Samsung nach vielen Jahren kein Hersteller f\u00fcr iPhone-Prozessoren mehr.<\/p>\n Es gibt diesen September zwei iPhone-Modelle und keine drei. Das Lineup wird aus einem iPhone 7 mit 4,7″-Display und einem iPhone 7 mit 5,5″-Display bestehen. Unklar ist, ob Apple das 5,5″-Modell „Plus“ oder „Pro“ nennen wird. <\/p>\n Au\u00dferdem gibt es kein 16GB-Modell mehr. Das Handy kommt standardm\u00e4\u00dfig mit 32GB an Speicherplatz und kann auf Wunsch mit 128GB oder 256GB gew\u00e4hlt werden. Das iPhone 7 Plus kommt ebenfalls mit 32GB als Standardspeichergr\u00f6\u00dfe und kann gleicherma\u00dfen mit 128GB oder stolzen 256GB gew\u00e4hlt werden. Das iPhone 7 wird 2GB an RAM besitzen, wogegen das iPhone 7 Plus 3GB an RAM besitzen k\u00f6nnte. Apple wird die beiden iPhone-Gr\u00f6\u00dfen dieses Jahr strikter trennen, nicht nur namentlich, sondern auch anhand von Funktionen. „Plus“ sollte sich daher nicht auf die Gr\u00f6\u00dfe beschr\u00e4nken, sondern auch auf die Funktionen, die das das kleinere Modell nicht besitzen wird. Der Preis wird beim iPhone 7 k\u00f6nnte im Vergleich zum iPhone 6s identisch bleiben. Das iPhone 7 Plus hingegen k\u00f6nnte 100\u20ac teuerer als ein iPhone 6s Plus sein. Der Akku scheint bei beiden Varianten etwas gr\u00f6\u00dfer als bisher auszufallen. Das 4,7″-Ger\u00e4t hat demnach einen 1960 mAh Akku und das 5,5″-Ger\u00e4t einen 2910 mAh Akku verbaut – das sind bei beiden Modellen ca. 10% mehr Akku, als bei einem iPhone 6s (Plus).<\/p>\n Wir werden in diesem Jahr keine Revolution des iPhone sehen, aber eine bemerkenswerte Evolution, welche der Grundstock f\u00fcr ein g\u00e4nzlich neues iPhone in 2017 sein wird. Klar ist aber auch – es wird 2017 kein iPhone 7s geben. F\u00fcr 2016 hat sich Apple das iPhone 6s als Vorbild genommen und in vielen Punkten perfektioniert und bereitet den Bediener damit auf eine neue Art der iPhone-Nutzung vor. Wirklich interessant werden aber die Erkl\u00e4rungen zu den Verbesserungen in Verbund mit Software und Hardware sein. Und dennoch kann man mit etwas Sarkasmus sagen, dass das iPhone 7 nat\u00fcrlich das beste iPhone aller Zeiten sein wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Der Updatezyklus ist beim iPhone seit Jahren auf 12 Monate festgesetzt und auch dieses Jahr wird der September wieder eine neue iPhone-Generation f\u00fcr uns bereithalten. Seit dem Release des iPhone 6s gibt es Ger\u00fcchte \u00fcber dessen Nachfolger – manches davon ist relevant und vieles andere davon reinster Humbug. 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