{"id":75331,"date":"2016-11-10T10:55:24","date_gmt":"2016-11-10T09:55:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.apfelpage.de\/?p=75331"},"modified":"2016-11-10T10:55:24","modified_gmt":"2016-11-10T09:55:24","slug":"facebook-werbung-nun-auch-im-messenger-auf-dem-tv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.apfelpage.de\/news\/facebook-werbung-nun-auch-im-messenger-auf-dem-tv\/","title":{"rendered":"Facebook-Werbung nun auch im Messenger & auf dem TV"},"content":{"rendered":"
Facebook ist in einer\u00a0Zwickm\u00fchle: Als Aktiengesellschaft steht\u00a0man gegen\u00fcber\u00a0Anlegern in der Pflicht, immer gr\u00f6\u00dfere Gewinne zu erzielen, doch als Plattform muss man auch die Interessen seiner Nutzer sch\u00fctzen. In puncto Werbe-Menge kann\u00a0man es keiner der beiden Gruppen Recht machen. Facebook ist aber durchaus bewusst, dass zu viel Werbung im Newsfeed die Nutzer vergraulen k\u00f6nnte. Schon im n\u00e4chsten Jahr soll daher\u00a0das Maximum erreicht<\/a>\u00a0sein. Also m\u00fcssen neue Werbefl\u00e4chen her.<\/p>\n Nachdem Facebook\u00a0bereits anfing, in Gruppen zu werben, Kleinanzeigen zu integrieren<\/a> und auf Instagram zu verweisen, hat man auf der Internet-Konferenz Web Summit<\/em> in Lissabon sein neuestes Werbekonzept pr\u00e4sentiert<\/a>, das den Messenger, den immerhin 14 Prozent von euch<\/a> vorrangig\u00a0nutzen, als neues Mittel der\u00a0Kundenkommunikation bewirbt. Unternehmen k\u00f6nnen ab sofort Werbeanzeigen erstellen, die wie gewohnt in eurem\u00a0Facebook-Newsfeed auftauchen. Der Unterschied: Im Gegensatz zu den herk\u00f6mmlichen Anzeigen gelangen Nutzer mit einem\u00a0Klick nicht auf die Internetseite des Unternehmens, sondern im Facebook-Messenger, der bereits ein Chat-Fenster zur entsprechenden Facebook-Seite ge\u00f6ffnet hat. Die Kunden sollen so direkter mit dem Unternehmen in Kontakt treten und z.B. kaufentscheidende Fragen schneller kl\u00e4ren k\u00f6nnen. Auch auf der Homepage des Unternehmens kann die Einwilligung zur Messenger-Kommunikation\u00a0\u2013 z.B. \u00fcber eine Checkbox im Kassenbereich\u00a0\u2013 gegeben werden.<\/p>\n Hat ein Nutzer erst einmal die Kommunikation \u00fcber den Messenger begonnen, kann ihn das Unternehmen sp\u00e4ter eigenst\u00e4ndig \u00fcber den Messenger kontaktieren. Das ist z.B. ziemlich n\u00fctzlich, um den Kunden \u00fcber den Lieferstatus des Produktes auf dem Laufenden zu halten.\u00a0Nutzt das Unternehmen einen Messenger-Bot,\u00a0k\u00f6nnen interessierten Kunden z.B. neue Produkte\u00a0k\u00fcnftig direkter angeboten werden. Dazu gibt es ein neues Werbeformat, welches nur aus einem Bild und einem Link besteht sowie eine vertikale Karussel-Anzeige, die mehrere Produkte auflistet.<\/p>\n Tats\u00e4chlich ist das gar nicht so neu, wie es auf den ersten Blick scheint:\u00a0Schon seit \u00fcber einem halben Jahr haben Unternehmen, wie auch Privatpersonen die M\u00f6glichkeit, eine sogenannte Messenger-URL zu verwenden \u2013 also eine Adresse, die direkt zu einem Chat mit dem entsprechenden Profil f\u00fchrt. Diese beginnt immer mit m.me\/<\/em><\/strong>\u00a0gefolgt von eurer Facebook-ID<\/strong> (das ist der Teil hinter „facebook.com\/“<\/em> und vor dem n\u00e4chsten\u00a0Schr\u00e4gstrich). Wer m\u00f6chte, kann seine\u00a0Facebook-ID in den Einstellungen unter „Allgemein“ > „Benutzername“ \u00e4ndern.<\/p>\n Facebook-ID:<\/p>\n Messenger-URL:<\/p>\n Unternehmen konnten diese Messenger-URL theoretisch bereits als Link-Ziel in ihren Werbeanzeigen einstellen. Diese M\u00f6glichkeit war vielen Werbern aber scheinbar nicht bekannt und wird von Facebook nun weiter in den Fokus ger\u00fcckt und erweitert.<\/p>\n <\/p>\n Aber Facebook verdient sein Geld nicht nur mit Werbeanzeigen auf den eigenen Plattformen, sondern Dank des eigenen Werbeanzeigen-Netzwerkes inzwischen auch auf externen Internetseiten. Dieses Werbenetzwerk wird nun weiter ausgebaut, berichtet recode<\/a>. Dazu testet Facebook eine Partnerschaft mit den Plattformen A+E<\/a> und Tubi TV<\/a>, die Fernsehsendungen und Serien zum Nulltarif anbieten. Beide Anbieter sind als App auf verschiedenen\u00a0Set-Top-Boxen wie beispielsweise dem Apple TV oder dem weniger bekannten Roku vertreten.\u00a0Und in diesen m\u00f6chte Facebook k\u00fcnftig\u00a0Video-Anzeigen aus dem eigenen Netzwerk\u00a0ausspielen. Da sich das Ganze noch in der Testphase befindet, sind viele Details \u00fcber die Formate und die L\u00e4nge der Spots noch nicht gekl\u00e4rt. Zwar gibt es bereits andere Werbenetzwerke, die Videos in Apps ausspielen, doch anhand der IP-Adresse oder mittels Facebook-Login kann Facebook die relevanten Zielgruppen viel genauer ansprechen und das Werbebudget so effizienter nutzen. Dadurch erhofft man sich, die bisher in TV-Werbung investierten Werbebudgets in Zukunft zu \u00fcbernehmen. Im Moment befindet sich das System aber erst im Aufbau, sodass Facebook erst einmal keine Spots von Kunden zeigt, sondern lediglich die eigenen Dienste (wie Facebook Live) und\u00a0(kostenlos)\u00a0gemeinn\u00fctzige Organisationen\u00a0bewirbt. Die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr die neuen Pl\u00e4ne bilden derweil die Hersteller der Set-Top-Boxen: Besonders Apple ist f\u00fcr strenge Restriktionen in Bezug auf die Software\u00a0bekannt, die es in seinen Store l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Facebook ist in einer\u00a0Zwickm\u00fchle: Als Aktiengesellschaft steht\u00a0man gegen\u00fcber\u00a0Anlegern in der Pflicht, immer gr\u00f6\u00dfere Gewinne zu erzielen, doch als Plattform muss man auch die Interessen seiner Nutzer sch\u00fctzen. In puncto Werbe-Menge kann\u00a0man es keiner der beiden Gruppen Recht machen. Facebook ist aber durchaus bewusst, dass zu viel Werbung im Newsfeed die Nutzer vergraulen k\u00f6nnte. 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Facebook-Werbung nun auch auf dem (Apple) TV!<\/h2>\n
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