{"id":75619,"date":"2016-11-28T11:22:27","date_gmt":"2016-11-28T10:22:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.apfelpage.de\/?p=75619"},"modified":"2017-06-09T19:25:10","modified_gmt":"2017-06-09T17:25:10","slug":"gar-keine-wahl-ios-standard-apps-in-der-kritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.apfelpage.de\/news\/gar-keine-wahl-ios-standard-apps-in-der-kritik\/","title":{"rendered":"Gar keine Wahl: iOS-Standard-Apps in der Kritik"},"content":{"rendered":"
Schon beim Kauf kommen Macs und iOS-Ger\u00e4te mit einer Reihe von Programmen daher, mit denen ihr die grundlegendsten Aufgaben erledigen k\u00f6nnt: Im Internet surfen, E-Mails empfangen, Briefe schreiben, Termine und Kontakte verwalten und vieles mehr. Doch zwischen macOS und iOS gibt es einen entscheidenden Unterschied: die Wahlfreiheit.<\/p>\n
Wenn ein Mac-Nutzer die Links in seinen E-Mails beispielsweise lieber in Googles Chrome-Browser \u00f6ffnet, kann er diesen einfach als Standardbrowser definieren. Auch andere Apps, wie die Standard-Mail-App oder die Standard-Apps f\u00fcr jeden Dateitypen lassen sich nach Belieben konfigurieren.<\/p>\n
<\/p>\n
Auf seinem iPad oder iPhone hat der Nutzer diese Freiheit jedoch nicht. Wenn er den selben Link unter iOS in Googles Chrome-Browser \u00f6ffnen m\u00f6chte, geht dies nur kompliziert \u00fcber das Teilen-Men\u00fc. Gleiches gilt beispielsweise f\u00fcr Kalenderereignisse oder die Kontaktverwaltung, klagt Kirk McElhearn auf Macworld<\/a>\u00a0und fordert Apple auf, sich der Sache anzunehmen, um die Arbeitsabl\u00e4ufe der Nutzer fl\u00fcssiger zu gestalten.<\/p>\n \u201eLet us choose the apps we want to use: It\u2019s time to let iOS users have the same freedom of choice as Mac users.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n Schlie\u00dflich sei dies kein Hexenwerk. Das wir selbst in der zehnten Version von Apples mobilen Betriebssystem noch so eingeschr\u00e4nkt sind, sei l\u00e4cherlich.<\/p>\n Federico Viticci von MacStories<\/a>\u00a0gibt zu bedenken, dass es sich dabei nicht um technische Schwierigkeiten handele, sondern in erster Linie strategische Gr\u00fcnde und Sicherheitsbedenken daf\u00fcr verantwortlich sein k\u00f6nnten: Eine \u00d6ffnung des Systems k\u00f6nnte bewirken, das viele Nutzer auf Alternativen zu Schl\u00fcsselanwendungen und -Diensten wie Apple Music, Karten, Nachrichten, Health oder Safari setzen. Solche Anwendungen pr\u00e4gen jedoch ma\u00dfgeblich die Wahrnehmung des ganzen Systems. Viticci glaubt, einige iOS-Anwendungen seien Apple sogar wichtiger, als ihre Gegenst\u00fccke unter macOS. Das w\u00e4re nur logisch \u2013 schlie\u00dflich verkauft der Konzern wesentlich mehr iOS-Ger\u00e4te als Macs.<\/p>\n Das geschlossene \u00d6kosystem hat sich bei der Aufgabe, die Kunden zu binden (und zu sch\u00fctzen), bislang bew\u00e4hrt. McElhearn gibt aber auch zu bedenken, dass Nutzer animiert w\u00fcrden, in die Cloud-\u00d6kosysteme von Google oder Microsoft abzuwandern. Vittici pl\u00e4diert daher daf\u00fcr, das System in einigen Punkten zu \u00f6ffnen. Genauere Spekulationen \u00e4u\u00dferte er nicht, doch in der \u00d6ffnung von Siri und der Nachrichten-App sieht er vermag er bereits erste Schritte Apples in diese Richtung zu erkennen.<\/p>\n Ich schrieb bereits im Artikel \u00fcber Web-Apps<\/a>, dass Apple eine einfache Bedienung und fl\u00fcssige Arbeitsabl\u00e4ufe schon immer wichtig waren, doch Viticci \u00fcbersieht der Unterschied der Ma\u00dfnahmen. Schon beim Kauf kommen Macs und iOS-Ger\u00e4te mit einer Reihe von Programmen daher, mit denen ihr die grundlegendsten Aufgaben erledigen k\u00f6nnt: Im Internet surfen, E-Mails empfangen, Briefe schreiben, Termine und Kontakte verwalten und vieles mehr. Doch zwischen macOS und iOS gibt es einen entscheidenden Unterschied: die Wahlfreiheit. Wenn ein Mac-Nutzer die Links in seinen E-Mails … Weiterlesen …<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":63,"featured_media":56412,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[14,7600],"tags":[4104],"appful":[],"class_list":["post-75619","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-betriebssystem","category-homepod-apple-music","tag-ios"],"jetpack_publicize_connections":[],"yoast_head":"\n<\/p>\n
<\/p>\n
<\/a><\/p>\n
<\/p>\n
Kommentar:<\/h3>\n
\nDie \u00d6ffnung der Siri SDK und der Nachrichten App erg\u00e4nzen Apples Systeme um zus\u00e4tzliche Funktionen. Davon profitieren Entwickler, Nutzer und vor allem Cupertino als Gastgeber, da die Unterst\u00fctzung der eigenen Apps steigt.
\nDas \u00c4ndern von Standard-Apps zieht Nutzer hingegen von Apples Anwendungen ab und l\u00f6st diese ein St\u00fcck weit aus dem geschlossenen System. Ein Schritt, der Apple auf dem Weg zum Service-Giganten<\/a>\u00a0gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnte. Eine \u00d6ffnung halte ich daher f\u00fcr unwahrscheinlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"