{"id":75790,"date":"2016-12-08T12:44:11","date_gmt":"2016-12-08T11:44:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.apfelpage.de\/?p=75790"},"modified":"2016-12-08T12:46:25","modified_gmt":"2016-12-08T11:46:25","slug":"super-mario-run-anspielbar-im-store-angespielt-im-video","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.apfelpage.de\/news\/super-mario-run-anspielbar-im-store-angespielt-im-video\/","title":{"rendered":"Super Mario Run: Anspielbar im Store & angespielt im Video"},"content":{"rendered":"

Das Familienunternehmen Nintendo (selbst \u00fcbersetzt als \u201eLege das Gl\u00fcck in die H\u00e4nde des Himmels\u201c) wurde im Jahr 1888 als Hersteller von Spielkarten gegr\u00fcndet. Nach einer Neuorientierung in den 1970er-Jahren erlangte der Konzern durch seine Spielkonsolen wie dem Nintendo 64 oder dem mobilen GameBoy und Kult-Videospielen wie Super Mario oder Zelda Weltbekanntheit.<\/p>\n

Mit dem Smartphone-Boom der letzten Jahre tat sich das Unternehmen jedoch schwer. So meinte Nintendos vierter Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Saturo Iwata im Jahr 2011 noch: \u201eWenn wir Spiele f\u00fcr Smartphones entwickeln w\u00fcrden, w\u00e4re Nintendo nicht mehr Nintendo.\u201c<\/em><\/p>\n

Doch noch vor seinem Tod im Jahr 2015 \u00e4nderte er seine Meinung. Die Social-App Miitomo, mit der der Konzern sein Deb\u00fct auf Smartphones und Tablets feierte, d\u00fcrfte aber nicht das gewesen sein, was sich Nintendo-Fans erhofft hatten. Nach einigen kleineren Titeln kam mit Pok\u00e9mon Go entlich ein Kultspiel in die AppStores und sprengte direkt alle Rekorde<\/a>.\u00a0Der Hype, mit dem niemand gerechtnet hatte, befl\u00fcgelte auch den Verkauf weiterer Pok\u00e9mon-Teile.<\/p>\n

\"Nintendos<\/p>\n

In einer Woche folgt nun mit super Mario Run der Klassiker schlechthin.\u00a0Einige Journalisten, wie Michael Leitner von Futurezone<\/a>\u00a0durften das Spiel bereits vor Marktstart anspielen:<\/p>\n

\u201eWie wohl viele aus meiner Generation bin ich mit Game Boy, Nintendo 64 und \u201eSuper Mario\u201c aufgewachsen. Dementsprechend habe ich nicht erwartet, dass mich das Mobile Game \u201eSuper Mario Run\u201c besonders stark fordern w\u00fcrde. Ein gro\u00dfer Irrtum. Selten zuvor bin ich zu Beginn so oft gestorben wie in \u201eSuper Mario Run\u201c. \u201eDark Souls\u201c kann da vielleicht noch mithalten.\u201c<\/i><\/p>\n

Im Gegensatz zu Konsolen-Version, l\u00e4uft der kleine Klempner auf dem Smartphone n\u00e4mlich von allein. Sogar kleinere Hindernisse meistert er selbst. Die Aufgabe des Spielers ist es, im richtigen Moment per Fingertipp zu springen, um nicht in den Tod zu st\u00fcrzen, auf Gegner zu springen oder etwa durch T\u00fcren zu gehen. Ein l\u00e4ngerer Tipp l\u00e4sst Mario weiter springen und \u00fcber W\u00e4nde kann sich der kleine Klempner noch h\u00f6her sto\u00dfen. Zum Tippen wurde das untere f\u00fcnftel des Bildschirms reserviert, sodass der SPieler mit seinen Daumen nicht das Spielgeschehen \u00fcberdeckt. Mit Wischgesten lassen sich zudem andere Aktionen wie der Abbruch eines Sprungs einleiten. Ganz nebenbei muss man sich auch darauf konzentrieren, m\u00f6glichst viele Items wie M\u00fcnzen einzusammeln: Denn ist man erst einmal an einem Gegenstand vorbeigelaufen, ist es zu sp\u00e4t. Zur\u00fccklaufen geht \u2013 anders als auf der Konsole \u2013 nicht. Zumindest nicht kostenlos: „Stirbt“ Mario, kommt er in eine der Seifenblasen, welche Marios Leben repr\u00e4sentieren, und ihn entlang der zur\u00fcckgelegten Strecke zur\u00fccktragen. Dies l\u00e4sst sich pro Level bis zu zwei Mal auch manuell ausl\u00f6sen.\u00a0Mit Pilzen kann man Mario wachsen lassen und auch der Superstern ist mit von der Partie \u2013 die Feuerblume, die Feder und das Blatt hat Leitner jedoch vermisst.<\/p>\n

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Ebenfalls ungewohnt: Das Spiel kommt im Hochkant-Format daher. Damit soll es m\u00f6glich sein, das Spiel auf dem Smartphone mit nur einer Hand zu bedienen. Erste Tester sind sich aber einig, dass dies nur bei Ger\u00e4ten mit einer Bilddiagonale von unter f\u00fcnf Zoll bequem m\u00f6glich ist. Alle anderen werden das Ger\u00e4t vermutlich in beiden H\u00e4nden halten.<\/p>\n

\u201eEs ist zwar m\u00f6glich, Mario mit einer Hand zu steuern, doch dabei kippte das zu Testzwecken bereitgestellte iPhone 7 Plus stets leicht zur Seite, sodass man instinktiv zur zweiten Hand griff, um das Smartphone zu stabilisieren – ein Verhalten, das ich auch bei mehreren anderen Kollegen beobachten konnte.\u201c<\/i><\/p>\n

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Die\u00a0drei Spielmodi<\/h2>\n

Der \u201eWelten\u201c-Modus<\/b> entspricht der Kampagne, in der Mario mal wieder seiner Prinzessin Peach zur Hilfe eilt. Dabei reist er durch sechs verschiedene Welten mit je vier Levels, die optisch stark an die Szenen aus den original Konsolenspielen erinnern. Die Level unterscheiden sich aber auch vom Spielprinzip: W\u00e4hrend einige besonders viel Geschick erfordern, muss Mario in anderen Hinweise erkennen, um durch die richtigen T\u00fcren ans Ziel zu gelangen. Am Ende jedes Levels waretet jedoch der gewohnte Bosskampf. Jedes Level kommt zudem in drei Schwierigkeitsstufen mit leicht ver\u00e4ndertem Aufbau daher. Insgesamt kommt man also auf (6 Welten * 4 Levels * 3 Schwierigkeitsstufen =) 72 verschiedene Levels. Um die schwierigeren Versionen freizuschalten, muss der Spieler alle f\u00fcnf pinken, lilanen bzw. schwarzen M\u00fcnzen eines Levels in einem Lauf einsammeln.<\/p>\n

F\u00fcr die Teilnahme am \u201eRalley\u201c-Modus<\/b> ben\u00f6tigt man Tickets, die man in den anderen beiden Modi gewinnen kann. L\u00f6st man diese im \u201eRalley\u201c-Modus ein, kann man sich (zeitversetzt) mit anderen Spielern messen, um M\u00fcnzen und durch waghalsige Man\u00f6ver auch die Anerkennung der Toads zu erlangen. Ist die Zeit abgelaufen, entscheiden die Toads \u00fcber den Gewinner. Dieser erh\u00e4lt verschiedenfarbige Toads, w\u00e4hrend der Verlierer ein paar Toads einb\u00fc\u00dfen muss.<\/p>\n

Im \u201eKingdom\u201c-Modus<\/b> lassen sich die gesammelten M\u00fcnzen und Toads in einem Shop gegen Geb\u00e4ude und Dekorationen tauschen, die man anschlie\u00dfend in einer frei gestaltbaren \u201eSuper Mario\u201c-Landschaft platzieren kann. W\u00e4hrend einige Gegenst\u00e4nde rein dekorativ sind, schalten andere Bonus-Level oder neue Charaktere wie Luigi, Joschi oder Toad mit ihren verschiedenen Eigenschaften frei. So kann Luigi beispielsweise deutlich weiter springen.<\/p>\n

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